DER vegane Schokoladen-Kuchen – Chocoholic all over!

Ich bin so happy dieses Jahr was die Vorweihnachtszeit angeht. Ich habe es tatsächlich geschafft, das erste Weihnachtlied im Radio erst am ersten Adventswochenende zu hören. Ich weiß nicht, ob die Radiolandschaft sich verändert hat und im allgemeinen erst später anfängt die Songs zu spielen??? Ich jedenfalls bin felsenfest davon überzeugt, dass letztes Jahr bereits Anfang November Last Christmas aus dem Radio duddelte.

Genau so schrecklich wie das Lebkuchen Weihnachtszeug, das bereits im September in den Läden steht – und dann so Opfer wie mich auch noch tatsächlich dazu verleitet bei noch sommerlichen Temperaturen und kurzem Kleidchen mit Lebkuchen im Einkaufswagen aus dem Laden zu rollen. Ich kann dann einfach immer nicht anders, obwohl ich mich ein ganz klein wenig auch dafür hassen. Warum? Weil ich es total schade finde dass dann, wenn die Weihnachtsstimmung so richtig aufkommen „darf“ (für mein Befinden), der Überdruss des Ganzen schon da ist. Da hab ich schon 3 KG Lebkuchen gefuttert, so um die 5 Packungen Dominosteine fein säuberlich auseinander getrennt um erst das eklige Gelee zu essen, dann den Naja-Lebkuchen und zum Schluss die Krönung: das herrlich sabschige Marzipan. Ach und natürlich hab ich auch mindestens gefühlte 1000 und tatsächlich wohl so um die 20 Baumstämme gefuttert. Baumstämme… das Teufelszeug, uhhhh böse böse sag ich euch. Nougat, Marzipan und Schokolade in einem – pervers! Diese Satansstämme sind übrigens dafür verantwortlich, dass ich bereits lange vor Weihnachten zunehme undzwar genau ab dem Zeitpunkt, ab dem die Viecher in den Läden sind. Einmal geöffnet ist es wie ein Zwang – das ganze Ding MUSS zwingend an einem Tag aufgegessen werden – ich bemühe mich wirklich sehr darum, nur Stückchen abzuschneiden, den Rest zurück zu legen, aus dem Hirn zu streichen, es vor mir selbst zu verstecken – aber mein inneres ich gibt keine Ruhe, bis nicht der ganze Baumstamm leer ist. Und machen wir uns mal nix vor – die Teile sind lecker, aber sie legen sich wie Baumstämme an meine Hüften… gnadenlos! Der Vorteil dieser Gier: an Weihnachten ist mir meißt schon speiübel von dem Zeug und ich bin wieder im Abnahmemodus…

Nun gut, dieses Jahr aber, buxierte ich den Einkaufswagen geschickt um die ganzen Weihnachtsschweinereien herum, hörte mehr CD als Radio und habe meinen Baumstammkonsum auf ein Minimum reduziert – die Lösung war simpel: einfach nicht kaufen, dann kann es auch nich gegessen werden :).

Und so war ich letztes Wochenende so richtig schön in Stimmung fürs dekorieren und weihnachtliche Gestalten der Wohnung. Für Sonntag hatten wir uns Freunde zum Adventskaffee eingeladen und ich überlege mir bereits ein paar Tage vorher, dieses mal einen ganz besonders schönen, weihnachtlichen Tisch zu decken.

Wir sind im Frühjahr diesen Jahres umgezogen und die Weihnachtsdeko ist irgendwo im Keller vergraben – unter mhhhh bestimmt ca 50 Umzugskartons, die noch darauf warten ausgepackt zu werden. Ganz ehrlich? Ich habe im Moment weder Zeit, noch Lust dazu, also was tun? Das, was uns Frauen am besten liegt: Shoppen! Und so bin ich flink in meinen Lieblings-Interior Design Laden gefahren – Ivanies in Frankfurt. Hach Irena hat mal wieder sooo tolle Sachen und schnell stand fest, das Thema wird grün und braun. Auf einem Tisch sammelte ich alles zusammen, was in dieses Farbschema passen könnte und was daraus geworden ist, seht ihr hier:

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Aber wir wollen ja nicht den Star-Auftritt bei diesem Kaffee vergessen: DER vegane Chocoholic-Kuchen. Vor einigen Wochen postete ich bereits diesen hier eine „gewöhnliche“ Variante mit Ei etc. – aber da einige meiner Leser immer wieder nach veganen Rezepten fragen und auch dieses vegane Rezept ein Favorit meines Blog ist, dachte ich da geht noch was. Und was soll ich sagen? Mit einem Wort: pervers! Saftig, sooooo vollmundig schokoladig und im Abgang diese Textur von half-baked… baaaammmm.

IMG_8749Und jetzt kommts: vermutlich habt ihr sogar alle Zutaten zu Hause. Und noch besser: Der Kuchen ist in 4 Minuten im Ofen. Ehrlich! Ihr rührt und backt in einer Form… das ist mein bislang aller-aller-aller schnellstes Rezept. Also auf die Plätze, fertig los:

Zutaten:

180 g Mehl
40 g Kakao (Backkakao, möglichst sehr gute Qualität – entölt/ungezuckert, kein Nesquick o.ä.)
220 g Zucker
1 TL Natron
1/2 TL Salz
1 TL Essigessenz verdünnt (das Billigste ausm Supermarkt in der „Bückzone“ – ACHTUNG: unbedingt verdünnen, wie auf der Flasche beschrieben: 4 Teile Wasser, 1 Teil Essig – und davon dann nur 1 TL benutzen!)
1 TL Vanilleextrakt (z.B. dieses hier) alternativ eine ausgekratze Vanille-Schote
75 ml Öl240 ml Wasser (handwarm)

1. Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Wählt die Backform eurer Wahl. Eine Auflaufform tut es auch – ich habe zwei mal Mini-Springform in rund gewählt um es ein bißchen fancier wirken zu lassen. Gebt 180 g Mehl, 40 g Kakao, 220 g Zucker, 1/2 TL Salz und 1 TL Natron hinein und vermengt es mit einem Löffel.
3. Form mit dem Löffel 3 Mulden – 2 kleine und 1 größere. In eine kleine gebt ihr den Essig, in die andere die Vanille Essenz und in die große das Öl.
4. Nun alles ein wenig vermischen und das Wasser hinzugeben und so lange rühren, bis es eine geschmeidige Masse ist.
5. Und fertig: ab in den Ofen.
6. Die Backzeit beträgt ca. 30-35 Minuten – je nach Backofen. Und was prädige ich immer? Nicht zu lange backen. Bei der Stäbchenprobe sollten die Krümmel noch ein wenig feucht sein, dann ist er perfekt.

Herausnehmen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr das Schokoladenfrosting zubereiten. Das habe ich von hier geklaut 🙂 Eine fantastische Seite übrigens.

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Ich habe mir noch eine Schicht hausgemacht Aprikosemarmelade mit den Aprikosen aus dem Garten meiner Oma dazwischen gegönnt und ich sag euch, das war PERFEKT. Ich hätte nie gedacht, dass diese dünner Schicht dem ganzen so einen besonderen Geschmack verleiht – ihr könnt das weglassen, oder auch andere Marmeladen nehmen, ganz wie ihr wollt.

IMG_8768Es gibt keine Ausrede, die akzeptabel wäre, diesen Kuchen nicht zu probieren. Keiner meiner Gäste hat gemerkt, dass der Kuchen vegan ist und alle waren ausnahmslose begeistert! Das wird definitiv mein Favorit für superschnell und superlecker.

Der Birnenkuchen, der auf den Bildern ebenfalls zu sehen ist, ist mit leckersten Lebkuchengewürzen und kommt nächste Woche auch auf den Blog – ja meine Lieben, zum Ende des Jahres lassen wir es nochmal richtig krachen! 🙂

Give it a try!

Njom. Njom.

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