Saftiger Gewürzkuchen mit Banane

Uff ist das letzte mal Bloggen lange her… Dabei war der Ofen in den letzten Wochen keinesfalls kalt – im Gegenteil, er lief eigentlich überdurchschnittlich oft, um mir immer ein Stückchen frischen Kuchen kredenzen zu können :). Ich beschränkte mich dabei aber fast ausschließlich auf meine all time favorite Rezepte, von denen der Großteil hier ohnehin bereits vertreten ist – denn für neue Kreationen war wirklich keine Zeit.

Nun aber wo die Weihnachtszeit kommt und ich weder Zeit noch Lust habe auf ewiges Plätzchengebacke, musste ein neues Rezept sein. Ich backe den Kuchen für diese Fotos bereits zum dritten mal, denn nie haben sie es bis vor die Linse geschafft. Entweder er war sofort weggefuttert, oder das Licht passte nicht, oder es kam überraschend Besuch und und und, aber jetzt, jetzt ist es soweit und ich teile mein neues Lieblings-Weihnachtsgeschmack-pur-Rezept – einfach nachzubacken, schnell auf dem Tisch…

gewürzkuchen_1

Der Kuchen ist dank der reifen Bananen herrlich saftig und schmeckt auch nach 4 Tagen noch sehr, sehr saftig. Auf den Fotos sieht der Kuchen recht „kompakt“ vom Teig her aus – das liegt daran, dass er bereits vier Tage stand und schon gut Luftfeuchtigkeit gezogen hatte (ja, wir hatten schlechtes Licht die letzten Tage… mein armer Mann bekam ständig auf die Finger, wenn er sich ein Stück stibiezen wollte :)).  Schneidet den Kuchen in kleine Würfel und reicht sie als Weihnachtskonfekt – auch ganz lecker.

Zutaten:

250 g Butter (Zimmertemperatur)
180 g Zucker
3 Eier
3 reife Banen (zerdrückt oder gar püriert)
50 g Rosinen (optional, Rosinenhasser lassen es einfach weg :))
50 ml Rotwein
75 g Schokoladenraspel
300 g Mehl
1 TL Lebkuchengewürz
1/2 TL Ingwer (gemahlen)
2 TL Zimt
1/2 TL Nelkenpfeffer
1/4 TL gemahlene Muskatnuss
2 EL Kakaopulver (entölt)
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron

Für die Glasur:
100 g Vollmilchschoki
50 g Zartbitterschoki
35 g Palmin (vom Block)

Das Geheimnis der lockeren Fluffigkeit des Teiges liegt auch hier wieder am Anfang und an der Reihenfolge, in der man die Zutaten untermengt.

Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen – eine Backform ca. 30 x 20 cm fetten (alternativ eine runde Backform o. ä.).

Mehl und alle Gewürze, sowie Kakaopulver, Backpulver und Natron in einer Schüssel miteinander vermengen und einmal sieben – beiseite stellen.

Rosinen in heißem Wasser einweichen – Wasser nach 15 Minuten wegschütten, Rosinen ein wenig ausdrücken.

Zucker mit Butter so lange schlagen, bis die Masse sehr hell geworden ist – dies ist wirklich entscheiden für die Lockerheit des Teiges. Sobald dies geschehen ist, die Eier einzeln untermengen.

Nun ein Drittel der gemischten trockenen Zutaten hinzufügen, gut unterrühren, dann Rotwein hinzugeben, zweites Drittel Trockenzutaten hinzu, zerdrückte Bananen, Rosinen und Schokoraspel hinzufügen, untermengen und letzten Teil Trockenzutaten untermischen. Der Teig sollte fest sein, jedoch nicht trocken – sollte dem so sein, einfach noch ein Schlückchen Rotwein hinzufügen (hicks :)).

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Nun in die gefettete Form füllen und bei oben angegebener Temperatur 27 Minuten backen. Das ist natürlich eine doofe Zeitvorgabe – aber bei diesem Kuchen ist es entscheidend, ihn nicht zu lange backen zu lassen, damit er schön fluffig bleibt. Ob es bei eurem Ofen auch genau so lange dauert kann ich nicht sagen – am besten gut im Auge behalten und Stäbchenprobe nicht vergessen.

Die Schokolade mit Palmin im Wasserbad schmelzen lassen und über den erkalteten Kuchen geben – dank Palmin lässt es sich toll schneiden, ohne dass die Schokoschicht bricht.

Guten Appetit bei der Gewürzgeschmacksexplosion! Ein unglaublich leckerer, saftiger Gewürzkuchen, der auch nach mehreren Tagen noch sehr „nass“ ist, danke der Bananen, die man im übrigen zwar durchschmeckt, die aber keinesfalls den Kuchen dominieren – für mich ein neues Winterhighlight!

gewürzkuchen_3

Njom. Njom.

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