Weihnachten im Glas – Teil 3 – Quittenbrot

Und weiter gehts mit den schönen und leckeren Quitten. Ihr habt hoffentlich dran gedacht, die übriggebliebenen Quitten beim Quittengelee aufzuheben, denn diese verarbeiten wir jetzt zu dem bereits erwähnten Quittenbrot – mein Kindheitslieblingssüß von meiner Lieblingsomi :).

Ich mag es ja, wenn mein Essen hübsch aussieht und gerade wenn ich etwas selbst hergestellt habe, lege ich besonders viel Wert darauf. Ich mag es das Quittenbrot in einem schönen Glas mit Bügelverschluss aufzubewahren. Und nicht nur bei uns zu Hause sieht das einfach toll aus, auch zum Verschenken ist es so schon fast perfekt – noch ein Schleifchen mit einem kleinen Zettel dran und fertig 🙂

Bestellt habe ich diese Drahtbügelgläser.

Folgende Zutaten benötigen wir:

700 g weich gekochte Quittenwürfel
1 Zitrone
250 ml Orangensaft
350 g Gelierzucker 1:1
300 g Zucker
Backpapier

Die weich gekochten Quittenwürfel (idealerweise habt ihr sie von dem Quittengelee übrig – wenn nicht, einfach in einem Topf mit Wasser bedecken und so lange kochen, bis sie weich sind – dauert ca. 45 Minuten), mit dem Orangensaft und der ausgepressten Zitrone kurz pürieren. Nun in einen topf geben und Gelier- sowie Haushaltszucker hinzufügen und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren so lange kochen, bis auf dem Topfboden eine offene Straße bleibt, wenn man mit dem Kochlöffel durchfährt. (Alternativ: Gelierprobe machen)
Ein großes Backblech (dieses sollte sehr gerade sein, damit ihr kein welliges Quittenbrot produziert :)) mit Backpapier auslegen. Das Quittenmus vom Herd nehmen und 1 – 1,5 cm dick gleichmäßig aufstreichen. Die Bleche im Backofen bei 80 Grad Umluft (alternativ 100 Grad Ober- Unterhitze) ca. 3 Stunden lang trocknen lassen. Gelegentlich die Ofentür kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Das Wichtige ist: wir müssen dem Mus die Feuchtigkeit entziehen, damit es aufhört zu kleben, und hart wird. Dieser Prozess wird im Backofen begonnen, jedoch müsst ihr damit rechnen, dass ihr das Quittenbrot ca. weitere 2 Wochen kühl und trocken lagern müsst, bis es perfekt ist. In einer Speisekammer ist der ideale Ort hierfür. Da ich so etwas nicht habe, schlummerte das Quittenbrot ganze zwei Wochen auf unserem Esstisch herum :).
Nach den zwei Wochen kann man das Brot nun in Stücke schneiden. Die Größe bestimmt ihr selbst – passend zu Weihnachten könnte man es auch mit Keksausstechern ausstechen.
Damit es nicht an den Fingern klebt, müsst ihr die einzelnen Stücke nun noch in Zucker wälzen. Alternativ und sicherlich auch weniger Kalorienlastig: Fein gemahlene Walnüsse, Mandelmehl oder Kokosflocken – ganz wie ihr das möchtet.

In dem vorgestellten Glas einfach ein bißchen Backpapier auslegen und das Brot darin schichten – super lecker und perfekt zu verschenken. Vor allem: nur noch wenige kennen das Quittenbrot und vor allem die älteren Herrschaften sind begeistert, wenn ich „junges Ding“ sowas verschenke :).

Njom. Njom.

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5 Kommentare zu “Weihnachten im Glas – Teil 3 – Quittenbrot

  1. Das sieht so aus, wie das Quittenbrot, das auch meine Oma mir manchmal geschickt hat… Vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße aus Wien,
    Elisabeth

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