Toffifee-Nutella Cupcakes

Ich sag es mal direkt heraus: Ja, mein letzter Post ist lange her und ja, generell ist es hier recht still geworden. Ich backe immer noch leidenschaftlich gerne und auch sehr oft, aber wenn ich etwas bloggen möchte, dann muss so vieles auf einmal klappen. Das war leider in letzter Zeit selten der Fall und da ich Perfektionistin bin, verzichte ich dann lieber auf einen Eintrag, statt euch mit gruseligen Fotos (wie gaaanz früher) oder mit  nur halb ausgegorenen Rezepten zu behelligen. Dafür könnt ihr euch sicher sein, dass wenn ich mal was poste, dann ist es meiner Meinung nach echt der Kracher.

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Das mit Abstand beliebteste Rezept hier auf der Seite ist das hier - kein anderes Rezept wird so oft angeklickt und kein anderer Suchbegriff führt so viele Leute auf meine Seite – also, hab ich für euch gewerkelt und gedacht, da geht noch was. Heraus gekommen ist dieses Rezept. Hand aufs Herz, klingt das nicht nach BÄÄÄÄMMMM??? Es schmeckt, wie es kling: schokoladig, nussig, saftig, lecker…mhhhhh

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Und hier kommen die Zutaten für genau 12 Cupcakes:

125 g Butter
2 Eier
100 g Zucker
1 EL Vanilleextrakt (alternativ ein Tütchen Vanillezucker)
150 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
2 gut gehäufte EL Kakao (entölt, ungezuckert)
8 g Backpulver (ca. 2 TL)
100 ml Milch
70 ml Haselnussmilch (kann durch normale Milch ersetzt werden)
35 g Nutella
8 klein gehackte Toffifee
24 ganze Toffifee

Frosting:
150 g Butter
40 g Nutella
180 g Puderzucker
1 EL heißes Wasser

1. Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

2. 125 g Butter mit 2 Eiern und 100 g Zucker cremig schlagen – auf mittlerer Stufe eures Handrührgerätes dauert das ca 5 Minuten. Ich weiß, dass einige von euch, die Zuckermenge bei Rezepten gerne reduzieren – bei diesem Rezept ist das nicht zu empfehlen, da die Zuckermenge schon stark reduziert ist, da das Frosting sehr süß ist. Sollte ihr die Cupcakes ohne Frosting zubereiten, würde ich ca 40 g Zucker hinzufügen.

3. Nutella hinzufügen und untermixen.

4. 150 g Mehl, 100 g gehackte Haselnüsse, 2 EL Kakao und 8 g Backpulver in einer Schüssel miteinander vermengen.

5. Abwechseln, mit trockenen Zutaten beginnend, dann von der Milch (100 ml Milch und 70 ml Haselnussmilch unter den Teig mixen – das ganze möglichst schnell, da der Teig sonst “überschlagen” wird und nicht mehr locker aufgehen kann.

6. 8 Toffifee hacken und untermengen.

7. Cupcakeform gut fetten, oder mit Förmchen auslegen, jeweils 1 EL Teig hineingeben – ein Toffifee in der Mitte platzieren und mit einem weiteren EL Teig bedecken.

8. Und jetzt prädige ich, was ich immer prädige: NICHT ÜBERBACKEN! Für die Saftigkeit ist mal wieder mega entscheidend, dass ihr diese Cupcakes nicht zu lange backt – bei mir sind es exakt 19 Minuten die zum perfekten Ergebnis führen. Achtet darauf, den Stäbchentest zu machen – nicht in die Mitte stechen, da wird euer Stäbchen immer voll Teig rauskommen, da dort der Toffifee schmilzt…

Nach dem Backen herausnehmen und gut abkühlen lassen und erst dann das Frosting darauf geben.

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Frosting herstellen

150 g Butter, 40 g Nutella, 180 g Puderzucker und 1 EL heißes Wasser in einer Schüssel so lange mixen, bis es eine ganz glatte und homogene Masse ist. In eine Spritztüte füllen und mit einem Tip eurer Wahl die Cupcakes verzieren. Ich habe eine kleine Sterntülle gewählt und viele viele Tupfen gemacht – schick und mal was anderes.

Zum krönenden Schluss nun noch auf jeden Cupcake ein Toffifee setzen und dann einfach nur noch genießen.

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Vielleicht auch das Dessert in der Weihnachtszeit? Ein wenig Zimt oder Lebkuchengewürz dazu stelle ich mir auch total lecker vor… probiert es einfach mal aus.

Njom. Njom.

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Zwetschgen-Sandkuchen oder doch Pflaumen?

Soll es das wirklich gewesen sein für dieses Jahr mit dem Sommer? Dabie war er gar nicht richtig da und schon ist er wieder weg… Statt Mojito Torte kommt dann halt Zwetschgenkuchen. Passt auch irgendwie besser zu diesem Schmuddelwetter da draußen.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich finde an Zwetschgen gehört Zimt. Ob an die Marmelade, das Kompott oder die Zwetschgen auf dem Kuchen, mit ein wenig Zimt und Zucker schmecken die tausend mal besser. Und somit hätten wir dann auch gleich noch was für das winterliche Feeling getan. Wobei ich persönlich ja Zimt immer und ständig essen kann, es macht einfach vieles besser und gerade in Süßspeisen süßt es meiner Meinung nach nochmal mit.

Jedenfalls hab ich diesen Kuchen vor ein paar Wochen bereits für Woont.de gemacht und war selbst so begeistert vom Ergebnis, dass er seitdem bei uns in der Dauerproduktion ist. Zuletzt zum ersten Geburtstag von Kinga. Weil Sie sich jetzt schon brennend dafür interessiert, was Mami da so werkelt, hab ich sie mal auf die Küchentheke gesetzt. Neben ihr stand der Behälter mit den Schnullern, die sterilisiert werden müssen und da achte ich nur ne Sekunde nicht so auf den Topf in dem die Kuchemasse ist und dann das:

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Ich hätte mich echt kaputtlachen können – wie passend: ein Schnullerkuchen zum ersten Geburtstag. Ich hoffe, sie wird mal genau so gerne und begeistert backen wie ich. Bis dahin darf sie gerne mit ihren Spezialzutaten aushelfen :).

Nun aber langsam mal zum Rezept…

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Zutaten:

ca. 750 g Pflaumen/Zwetschgen/Zwetschen
250 g Butter bei Zimmertemperatur4 Eier, getrennt
190 g Zucker
330 g Mehl
20 g Speisestärke
8 g Backpulver (enstpricht einem halben Päckchen)

Nach Geschmack: 200 ml kalte Sahne + 2 EL Zucker

1. Backofen Ober-/Unterhitze auf 180 Grad vorheizen (Umluft 160 Grad).

2. Pflaumen waschen, längs halbieren und entkernen – auf Wunsch können diese leicht gezuckert werden – beiseite stellen.

3. Weiche Butter einige Minuten weiß schlagen, Zucker hinzugeben und mindestens 5 Minuten lang auf höchster Stufe des Rührgerätes schlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Eigelbe hinzufügen.

4. In einer Schüssel Mehl mit Speisestärke und Backpulver gut vermengen, ein mal sieben und zum Teig hinzufügen – gut untermengen.

5. Eiweiß in einem sauberen, fettfreien Behältnis steif schlagen und anschließend unter die Teigmasse heben.

6. Eine Kuchenform fetten und gegebenenfalls mit einem wenig Mehl bestäuben. Die Hälfte des Teiges auf dem Boden verteilen und für 12 Minuten im Ofen anbacken.

7. Kuchenform aus dem Ofen nehmen und den Teig mit Pflaumen belegen. Anschließend den restlichen Teig Klacksweise auf den Pflaumen verteilen. Beim Backvorgang wird der Teig ein wenig auseinanderfließen und eine schöne Schicht obenauf bilden. Kuchen für weitere 40 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

8. Sahne anschlagen und dann erst den Zucker langsam einrieseln lassen.

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Und das wars auch schon. Fertig ist ein perfekt locker, saftiger Pflaumenkuchen, der sich beim Sonntagskaffee mit einem Klacks Sahne ganz herrlich macht. Aber auch unter der Woche, für die kleine Auszeit beim Mittag ist der einfach perfekt.

Njom. Njom.

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Erdbeer-Schoko-Kugeltorte

Husch, husch – dieser Blogpost kommt hier natürlich ein wenig später an, denn bisher ist er auf woont.de veröffentlicht gewesen. Aber ein paar Erdbeeren gibt es noch zu holen – schnappt sie euch!

Ich bin jetzt schon in Panik was ich tun soll, wenn es keine frischen Erdbeeren mehr gibt, denn meine Tochter liebt sie über alles. Sobald sie etwas Rotes sieht, dass nach Essen ausschaut ruft sie auf Babynesisch danach. Es sieht einfach so goldig aus, wenn sie saftige Erdbeeren mampft und links und rechts der süße Erdbeernektar aus den Mundwinkeln läuft.

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Als Foodblogger bin ich natürlich ohnehin begeistert von dieser Frucht, denn sie ist noch dazu einfach unwahrscheinlich fotogen… die Möglichkeiten für Rezepte schier unendlich. Ob Erdbeer-Büffelmozarella-Carpaccio, Erdbeermarmelade oder Erdbeertorte – alles sieht gut aus und schmeckt unendlich lecker. Heute stelle ich euch ein Rezept einer Schokoladenkugeltorte vor, die optisch richtig was hermacht und dennoch supereinfach herzustellen ist. Großer Bonus dieser Torte: Sie lässt sich prima vorbereiten. Ich musste sie für einen Geburtstag bereits 2 Tage vorher machen und sie war immer noch perfekt saftig und nicht durchgeweicht.

Ich führe nun nach und nach die Zutaten und die dazugehörenden Arbeitsschritte auf, ich denke so ist es am übersichtlichsten.

Schokoladenteig:

3 Eier
80 g Zucker
70 g Mehl
1 Packung Schokoladenpuddingpulver
7 g Backpulver

1. Eier und Zucker auf hoher Stufe sehr cremig schlagen – die Masse sollte eine deutlich weißliche Farbe angenommen haben. Nun Mehl, Schokoladenpuddingpulver und Backpulver darüber sieben und behutsam unterheben.

2. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech glatt ausstreichen (Höhe des Teiges ca. 1,5 cm) und bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 12 – 14 Minuten backen – nicht zu lange, da der Teig sonst trocken wird. Herausnehmen und kurz ein wenig abkühlen lassen.

3. Im noch leicht warmen Zustand den Teig nehmen und in eine mit Alufolie ausgelegte, runde Form heben (ich habe hier eine Metallschüssel vom Möbelschweden genommen – Fassungsvermögen 1,8 L). Überstehende Ränder gerade abschneiden und damit eventuell entstehende Löcher schließen (Bild 1).

Erdbeerfüllung:

600 g Erdbeeren – plus Erdbeeren für die Deko
75 g Zucker
4 Blatt Gelatine
200 ml Sahne 250 g Quark (20%)

1. Ungefähr 200 Gramm Erdbeeren in gleichmässig dicke Scheiben schneiden und damit eine Schicht in die Kuchenkugel legen (Bild 2).

2. 400 Gramm Erdbeeren mit 75 Gramm Zucker pürieren. Anschließend das Püree durch ein Sieb streichen und so die feinen Kerne auffangen (optionaler Schritt, kein Muss.)

3. 200 ml Sahne steif schlagen (es kann ein Päckchen Sahnesteif zu Hilfe genommen werden).

4. Gelatine nach Packungsanweisung in Wasser aufweichen, anschließend unter niedriger Hitze auflösen, 2-3 EL des Erdbeerepürees mit der Gelatine verrühren. Nun das gesamte Erdbeerpüree hinzugeben, sowie den Quark untermengen.

5. Behutsam die Sahne unterheben. Nun in die vorbereitete Kugel füllen und für 2-3 Stunden kalt stellen.

Sahneschicht:
300 ml Sahne
20 g Sofort Gelatine (weiß, kalt wasserlöslich)
ca. 7 Löffelbiskuits

1. Sahne, wie auf der Sofort-Gelatine-Packung beschrieben, steif schlagen und sofort als Schicht auf die Erdbeermasse geben (Bild 3). Nun die Löffelbiskuits “in Form schneiden” und damit den Boden bedecken (Bild 4).

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2. Torte für mindestens weitere 3 Stunden kalt stellen – gerne aber auch über Nacht.

Schokoladenganache:

100 g Zartbitter Schokolade (60% Kakaoanteil)
5 EL Sahne
1 TL Honig (klar, flüssig)

 

1. Das Stürzen der Torte ist total einfach. Nehmt einen Teller, legt diesen auf die Schüssel, Schüssel wenden und abnehmen, dann vorsichtig die Alufolie entfernen, fertig.

2. Schokolade in Stücken mit Sahne zusammen über einem Wasserbad erhitzen bis alles flüssig ist, nun Honig hinzugeben und damit die Torte bedecken.

3. Nach Wunsch Erdbeeren darauf dekorieren und den Anblick genießen.

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Es sind viele Schritte bis zur Torte, aber es lohnt sich. Geschmacklich erinnert der Schokoladenkuchen ein wenig an Milchschnitte, die Füllung an Yogurette und alles zusammen ist einfach nur zum Reinlegen.

Viel Spaß und gutes Gelingen wünsche ich euch.

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Eclairs mit hausgemachter Vanillefüllung

Wo ist Frau Tezukuri eigentlich abgeblieben haben sich einige gefragt.

Abgetaucht :)

Nein, jetzt mal im Ernst: Kinga ist ein ganz wundervolles Kind, aber es ist halt ein Baby und Babies brauchen viel Pflege und Aufmerksamkeit und Liebe und genau auf diesen Part des Mutterdaseins habe ich mich mein Leben lang gefreut. In den ersten Monaten zählte für mich also kaum was anders. Aber nur kaum, denn nachts, wenn die kleine Maus schläft, hab ich nach und nach ein kleines Business aufgezogen, mit dem ich seit Anfang des Jahres ganz offiziell meinen Beitrag zur Haushaltskasse leiste :). miamea ist ein kleines Label, dass Kinderkleidung und Kinderzimmeraccessoires herstellt (KLICK)

Sowas braucht viel Zeit und, wie gesagt, wenn man halt nur nachts dazu kommt, sind die Stunden auch limitiert. Nun ist Kinga aber schon ein wenig größer und eine Art Routine zeichnet sich in unserem Leben ab.

Zur neuen Routine gehört dazu, dass ich seit Februar monatlich für woont.com einen Artikel/ein Rezept pro Monat schreibe. woont ist die neue, weltweite Wohncommunity und das interaktive Verzeichnis für alle Design-Begeisterten rund um das Thema Wohnen, Einrichten, Dekorieren & Selbermachen. Das heißt für tezukuri-baking.com, dass mindestens einmal im Monat was neues kommt – allerdings immer erst einen Monat nachdem es bei woont war…

Ansonsten wird fleißig genäht – wenn ihr mal was braucht, sagt ihr Bescheid.

Nun gibt es heute aber erstmal ein etwas anspruchsvolleres Rezept: Eclairs. Ich liebe sie einfach.

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Die perfekte Größe für ein Dessert, nicht zu groß, nicht zu klein und wenn eben doch zu klein, dann halt noch ein Zweites. Außen hauchfeiner Brandteig überzogen mit einer glänzenden, herben Schokoschicht, innen saftig, weich, der volle Vanillegeschmack in Form eines Puddings…mhhhhhh.

Eclairs sind eigentlich nicht schwer zu machen, man braucht nur echt ein wenig Zeit und Geduld. Wie sonst auch oft beim Backen, zahlt sich auch hier Präzision aus. An den kritischen Stellen gebe ich euch Tipps, damit alles perfekt gelingt – also, los gehts:

Für den Brandteig braucht ihr folgende Zutaten:

250 ml Wasser
110 g Butter in Würfeln
Prise Salz
140 g Mehl (2 x gesiebt)
3-5 Eier – je nach Konsistenz (Gr. M)
Für die Eilasur:
1 Ei
2 EL Milch

1. Wasser mit Butter und Salz auf dem Herd erwärmen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Topf vom Herd nehmen, das zwei mal gesiebte Mehl auf einmal hinzugeben und schnell unterrühren. Nun folgt das Abbrennen, dass dem Teig seinen Namen gibt. In diesem Prozess wird dem Teig Feuchtigkeit entzogen. Dies ist besonders wichtig, damit selbiger später im Ofen schön hochgeht.
Den Topf wieder auf den Herd stellen und mit einem Holzlöffel den Teig so lange konstant rühren, bis er als Klumpen am Löffel klebt. Dies zeigt euch an, dass genug Wasser verdampft ist – dieser Prozess kann bis zu 7-10 Minuten dauern. Wer nicht genug Kraft in den Armen hat, kann auch einen Handmixer zu Hilfe nehmen.

2. Sobald dieser Punkt erreicht ist, den Teig in eine andere Schüssel füllen. Und jetzt kommt eigentlich der kritischste Punkt des Rezeptes – das Hinzufügen der Eier. Ihr werdet zwischen 3 bis 5 Eiern benötigen. Zunächst schlagt ihr den Teig mit dem Handmixer oder einer Küchenmaschine (diese wähle ich), ein paar Minuten bis kein Dampf mehr aufsteigt und der Teig somit ein wenig abgekühlt ist. Fügt das erste Ei hinzu und lasst es kurz untermengen. Es folgen die weiteren Eier, bis der Teig geschmeidig glänzend ist. Wenn der Teig langsam, aber nicht zu fest, von eurem Teigschaber läuft, ist die Konsistenz perfekt – meißt benötige ich dafür 4 Eier der Größe M.

3. Teig in einen Spritzbeutel umfüllen und auf einem gefetteten Backblech (ich fette das Backblech mit Butter und lege Backpapier darüber) aufspritzen. Länge und Dicke der Eclairs bestimmt ihr.

4. Zuletzt das Ei mit der Milch verquirlen und jedes Eclair damit leicht bestreichen.

5. Nun für ca. 30 Minuten in den bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen geben und ganz ganz wichtig: In den ersten 20-25 Minuten auf gar keinen Fall die Ofentür öffnen, sonst fällt der Teig zusammen und wird auch nicht mehr hochgehen. Am Ende der Zeit sollten eure Eclairs leicht gebräunt sein und beim Hochheben leicht wie eine Feder sein. Brecht eines auseinander und kontrolliert, dass es innen hohl ist und der Teig trocken – ist dies noch nicht der Fall: Ofen auf 150 Grad, Holzlöffel in die Ofentür klemmen und so nochmal 10-15 Minuten weiterbacken lassen.

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Wenn ihr die Eclairs mit einer Spritztülle befüllen wollt (statt sie später einfach mittig durchzuschneiden und so zu befüllen), dann jetzt im noch warmen Zustand jeweils ein Loch am Ende des Rohlinges machen. Das geht leicht mit der Spitze eines Messers oder ähnlichem.

Während die Eclairs auskühlen, bereiten wir die Füllung in Form eines selbstgemachten Vanillepuddings zu. Wem das zu viel Arbeit ist, der darf auch eine Packung Vanillepudding zubereiten – mischt aber zumindest das Mark einer frischen Vanilleschote unter :).

Zutaten:

500 ml Milch
1 Vanilleschote
4 Eigelb
75 g Zucker
2 EL Mehl
2 EL Speisestärke
100 ml kalte Sahne

1. Vanilleschote auskratzen, das Mark mit der Milch und der Schote zusammen kurz aufkochen – vom Herd nehmen und 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend Vanilleschote entfernen.

2. In einer Metallschüssel Eigelbe mit Zucker schlagen, bis die Masse weißlich und dick geworden ist. Nun Mehl und Speisestärke hineinsieben.

3. Mit einer Schöpfkelle von der noch sehr warmen Milch, sehr schnell unter die Eimasse rühren. Den Vorgang mit einer weiteren, vollen Kelle wiederholen. An dieser Stelle wirklich schnell arbeiten, sonst könnte das Ei gerinnen. Nun ist eure Eimischung temperiert und ihr könnt sie komplett zur restlichen Milch geben.

4. Die Masse wieder auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze konstant rühren – nach ca. 2 Minuten wird es anfangen einzudicken. Nun so lange weiterrühren bis eine feste, puddingartige Konsistenz erreicht ist.

5. Zum Abkühlen in eine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltefolie abdecken – diese sollte die Oberfläche des Puddings berühren, um eine Hautbildung zu vermeiden.

6. Zum Schluss, wenn der Pudding abgekühlt ist, die Sahne aufschlagen und untermischen. Fertig ist eure Füllung.  Nun mit einer Spritztülle die Eclairs befüllen. Wenn ihr zwei Löcher in die Eclairs gemacht habt, beginnt an einem Ende einzuspritzen – die Masse wird aus dem anderen Loch austreten, wenn das Eclair voll ist.

Zum Schluss noch die Schokoladenglasur:

 60 g Bitterschokolade (60% Kakaoanteil)
3 EL Sahne
1 EL Honig
Sahne, gehackte Schokolade und Honig über einem Wasserbad erhitzen – Eclairs hineintunken und über die super shiny Glasur freuen.
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Diese Eclairs schmecken einfach herrlich einmalig. Ich kenne, zumindest in Frankfurt, keine Konditorei/Bäcker/Café, dass so leckere Eclairs macht. Sie sich luftig, leicht, man schmeckt die volle Vanille, kein bißchen fettig oder gar schwer im Magen liegend – die perfekte “Illusion” eines leichten Desserts.
Njom. Njom.